Kinderlachen von Friedrichshafen bis Rundu in Namibia

Brieffreunde tauschen sich aus

Als die Englischlehrerin der jetzigen Klasse 3 der SIS Swiss International School Friedrichshafen letztes Jahr ein Brieffreunde-Projekt startete, konnte sie nicht ahnen, wie wichtig dies in Zeiten der Pandemie sein würde.

Nachdem die SIS Friedrichshafen eine Partnerschaft mit dem Verein namibiakids e.V. eingegangen war, zögerte sie nicht, Initiative zu ergreifen und mit ihren Schülerinnen und Schülern tolle, bunte Briefe zu verfassen und nach Afrika zu schicken. Ein regelmäßiger Austausch begann, der freundlicherweise vom diesjährigen Englischlehrer weitergeführt und liebevoll begleitet wird.

Für die Kinder in Afrika sind diese Briefe echte Lichtblicke in schwierigen Zeiten. Durch den Lockdown im Frühjahr und diverse Beschränkungen, so auch Reiseverbote, haben viele Menschen in Namibia ihre Jobs verloren. Sei es im Tourismus oder anderen Bereichen. Für Kinder, die oft nur ein oder auch kein Elternteil haben, hat das verheerende Auswirkungen. Zusätzlich war ein Online-Unterricht, wie er bei uns stattgefunden hat, undenkbar. Die meisten Kinder haben keinen Zugang zum Internet bzw. keine passenden Endgeräte für den Unterricht.

Seit nach den Ferien im August das Schuljahr in Namibia begonnen hat, kehrt alles langsam zu einer neuen Normalität zurück. Briefe von den Freunden aus Deutschland lösen da große Freude aus.

In einer Video-Konferenz konnten unsere Kinder Fragen an den Schulleiter in Rundu stellen und staunten oft nicht schlecht, wie anders das Leben sein kann. Keines konnte sich vorstellen, wie mache Brieffreunde zwei Stunden zu Fuß zur Schule zu laufen oder bei 40° Celsius im Klassenzimmer zu sitzen.

Bei weiteren Video-Konferenzen konnten dann Kinder hier wie da sich austauschen und gemeinsam lachen. Sicherlich für alle Seiten ein bereicherndes und lang anhaltendes Erlebnis!

SIS Friedrichshafen students write to penpals in Namibia

 

Penpals from Namibia write to SIS Friedrichshafen students

 

Children at SIS Friedrichshafen prepare letters to penpals in Namibia